Tabouleh
Libanesischer Kräutersalat mit Petersilie, Minze und wenig Bulgur
Ein Kräutersalat, kein Getreidesalat: Im libanesischen Original ist Petersilie die Hauptzutat und Bulgur nur Beiwerk. Zitrone und Olivenöl halten alles zusammen.
- Portionen
- 4
- Vorbereitung
- 35 min
- Ruhezeit
- 15 min
- Aktiv am Herd
- 35 min
Allergene: Glutenhaltiges Getreide. Bei Fertigprodukten die Zutatenliste prüfen.
Zutaten
Für den Salat
- 200 gglatte Petersilie, etwa 4 Bund, Blätter und die zarten oberen Stiele
- 30 gMinze, frisch, nur die Blätter
- 60 gfeiner Bulgur, Feinheitsgrad 1, nicht der grobe für Pilaw
- 300 greife Tomaten, in sehr kleine Würfel, Saft auffangen
- 4Frühlingszwiebeln, zusammen ca. 100 g, in feinen Ringen
Zum Anmachen
- 2Zitronen, Saft, zusammen ca. 80 ml
- 80 mlnatives Olivenöl extra, mild bis mittelkräftig
- 1 TLSalz
- ½ TLPiment, gemahlen, auch Nelkenpfeffer genannt
- ¼ TLschwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Das brauchst du
- Großes, sehr scharfes Messer — Der wichtigste Gegenstand in diesem Rezept. Ein stumpfes Messer quetscht die Petersilie, statt sie zu schneiden – sie wird dunkel und wässrig.
- Salatschleuder — Die Kräuter müssen vor dem Schneiden vollständig trocken sein
- Große Schüssel
Zubereitung
Tomaten würfeln
Die 300 g reife Tomaten in sehr kleine Würfel schneiden und in einem Sieb über einer Schüssel abtropfen lassen. Den austretenden Saft auffangen.
Tipp: Der Tomatensaft ist die Einweichflüssigkeit für den Bulgur. Deshalb wird er nicht weggeschüttet.
Bulgur quellen lassen
Den 60 g feiner Bulgur mit dem aufgefangenen Tomatensaft und der Hälfte vom Saft der 2 Zitronen übergießen und 15 Minuten quellen lassen, bis er weich ist.
Tipp: Feiner Bulgur wird nicht gekocht. Er quillt in kalter Flüssigkeit und bleibt dabei körnig statt breiig.
Petersilie schneiden
Die 200 g glatte Petersilie vollständig trocken schleudern, in dichten Bündeln zusammendrehen und mit dem scharfen Messer in feine Streifen schneiden. Nicht hacken.
Tipp: Schneiden statt hacken ist der Unterschied zwischen grünem Salat und grauem Brei. Und niemals der Mixer – der zerschlägt die Zellwände und macht Püree.
Minze und Zwiebeln vorbereiten
Die 30 g Minze auf dieselbe Weise schneiden und 4 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
Tipp: Minze wird schneller dunkel als Petersilie. Sie kommt deshalb als Letztes unters Messer.
Mischen
Den gequollenen Bulgur, die abgetropften Tomatenwürfel, Petersilie, Minze und Frühlingszwiebeln in der großen Schüssel locker vermengen.
Tipp: Mit zwei Gabeln heben statt rühren. Die Kräuter sollen luftig bleiben.
Anmachen
Restlichen Zitronensaft, 80 ml natives Olivenöl extra, 1 TL Salz, ½ TL Piment, gemahlen und ¼ TL schwarzer Pfeffer zugeben und vorsichtig unterheben.
Tipp: Erst kurz vor dem Servieren anmachen. Salz und Säure ziehen sofort Wasser aus den Kräutern.
Abschmecken und servieren
Probieren und bei Bedarf mit Zitrone und Salz nachjustieren. Sofort servieren.
Tipp: Tabouleh soll deutlich säuerlich schmecken. Wenn die Zitrone nur zu ahnen ist, fehlt sie.
Nährwerte je Portion
- Brennwert
- 1101 kJ / 265 kcal
- Fett
- 18.9 g
- davon gesättigte Fettsäuren
- 2.3 g
- Kohlenhydrate
- 14.6 g
- davon Zucker
- 4.3 g
- Ballaststoffe
- 5.1 g
- Eiweiß
- 5.5 g
- Salz
- 1.39 g
Näherungswerte auf Basis von Max Rubner-Institut (2025): Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), Version 4.0 – Deutsche Nährstoffdatenbank. Karlsruhe. DOI: 10.25826/Data20251217-134202-0. Angaben ohne Gewähr, keine ernährungsmedizinische Beratung.
Aufbewahren
- Im Kühlschrank
- Angemacht hält Tabouleh nicht – nach wenigen Stunden fallen die Kräuter zusammen. Ungesalzen und ohne Dressing lassen sich die geschnittenen Zutaten abgedeckt 1 Tag aufbewahren.